Berufsbild Heilerziehungspfleger: Gute Jobperspektiven

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Berufsbild Heilerziehungspfleger: Gute Jobperspektiven

Heilerziehungspfleger werden gesucht
Die Zahl der Pflegebedürftigen in Deutschland steigt. Das Bundesgesundheitsministerium rechnet mit 4,7 Millionen im Jahr 2060, 2013 waren es noch 2,7 Millionen. Doch bereits jetzt stoßen die Einrichtungen an ihre Leistungsgrenzen. Nicht nur in der reinen Pflege, auch in der Betreuung sind qualifizierte Kräfte zur Mangelware geworden. Keine andere Branche dürfte in Deutschland in den letzten Jahren so schnell gewachsen sein wie die Gesundheitswirtschaft, vor allem der demografische Wandel ist dafür verantwortlich. Gute Jobperspektiven und spannende Aufgaben warten etwa auf Heilerziehungspfleger – und das nicht nur in Seniorenpflegeeinrichtungen.

Dankbarkeit ist der Lohn

Sie betreuen, unterstützen und fördern Menschen mit Handicap: Heilerziehungspfleger sind Alleskönner. Sie arbeiten in Kliniken, in der Sozialpsychiatrie, in Heimen, WGs der Behindertenhilfe oder in Kindergärten. Dabei haben sie stets ein Ziel vor Augen: Menschen mit Behinderung so viel Selbstständigkeit, wie es nur geht, zu ermöglichen. Konkret helfen Heilerziehungspfleger zum Beispiel darin, den Alltag zu bewältigen, indem sie zusammen mit dem zu Betreuenden einkaufen, Ausflüge machen, therapeutische Hilfe umsetzen oder sie zur Arbeitsstelle begleiten. Unterstützung bei der Körperpflege gehört auch dazu. Zudem sind Verwaltungsangelegenheiten zu erledigen. Im Gegenzug bekommen sie viel Dankbarkeit zurück.

Ausbildung zum Heilerziehungspfleger

Grundsätzlich gilt: Für die Ausbildung wird meist ein mittlerer Schulabschluss plus einjähriges Vorpraktikum vorausgesetzt. Dafür durchlaufen angehende Heilerziehungspfleger eine breit angelegte, dreijährige Ausbildung. Unterrichtsinhalte sind unter anderem Heilpädagogik, Medizin, Psychologie, Berufs- und Rechtskunde. Wie sich die Behinderung auswirkt, welche Stärken sie haben, was die bestmögliche Förderung ist – um solche Themen geht es dabei. Für jeden Schützling müssen die Betreuer eine individuelle Lösung finden. Die gute Nachricht: Der Beruf kann auch über eine Weiterbildung erlernt werden. Die Arbeitsagentur fördert den Neustart. Eine Chance zum Beispiel für diejenigen, die nach der Familienphase wieder den Sprung ins Berufsleben schaffen wollen. Oder für Bewerber, die den Eindruck haben, in ihrem Job nicht mehr vorwärts zu kommen.

Weitere Informationen rund und das Berufsbild Heilerziehungspfleger gibt es hier.

Red.: LLL/txn
Foto: Olesia Bilkei/fotolia/randstad

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