Die Kanalinseln: Geheimtipp zwischen Frankreich und England

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Die Kanalinseln: Geheimtipp zwischen Frankreich und England

Frankreich und Großbritannien – zwei Länder, die bei deutschen Urlaubern sehr beliebt sind. Doch was wäre, wenn es mit den Kanalinseln ein Fleckchen Erde gäbe, das das Beste dieser beiden Länder in sich vereint?
„Die Kanalinseln sind ins Meer gestürzte Stücke Frankreichs, die England aufgesammelt hat.“ So beschreibt der bekannte Schriftsteller Victor Hugo die kleinen Inseln vor der Küste der Normandie, die jedoch der britischen Krone unterstehen. Sie sind ein Geheimtipp unter Urlaubern: Die Lage am Golfstrom sorgt dafür, dass es nicht zu kalt wird und sich Flora und Fauna in einzigartiger Schönheit entwickeln können. Dies gilt für alle fünf Inseln: Jersey, Guernsey, Alderney, Herm und Sark, wobei Jersey die sonnigste von ihnen ist.

Üppige Vegetation auf den Kanalinseln

Jersey ist zudem die größte der Kanalinseln und mit ihren etwa 100.000 Einwohnern zeitgleich dier bevölkerungsreichste. Die Hauptstadt St. Helier überzeugt durch französisch-britischen Charme, traditionelle kleine Läden und schicke Hotels. Nur einen Fußmarsch davon entfernt finden sich beeindruckende Klippen, traumhafte Sandstrände und eine Fauna, die von Orchideen über Palmen bis hin zu Lavendelfeldern reicht.
Nur 25 km von der französischen Küste erreicht, ist die Insel in etwas über eine Stunde mit der Fähre von St. Malo aus erreichbar. Zudem verfügt St. Helier über einen Flughafen, der von Deutschland aus meist mit einem Zwischenstopp in London erreicht werden kann.
Die zweitgrößte Insel Guernsey hat sogar ihre eigene Nationalblume, die Guernseylilie. Ähnliche wie auf Jersey ist der Pflanzenwuchs durch das warme Klima als mediterran zu bezeichnen, außerdem ist Guernsey ein Paradies für Vogelbeobachter, da hier viele Seevögel leben und brüten.

Tradition und Natur

Auf Alderney ist der größte Touristenmagnet eine Eisenbahn, die aus alten Waggons der Londoner U-Bahn besteht.
Wer es ruhig und natürlich mag, sucht die kleinsten Inseln Sark und Herm auf. Hier können Besucher ganz in Ruhe ausgedehnte Wanderungen unternehmen, bei denen die Landschaft zwischen typisch britisch und karibisch anmutend wechselt.

Eines haben alle Kanalinseln gemeinsam: Am schönsten sind sie, wenn sie selbst erkundet werden. Dafür gibt es bei uns noch bis zum 31. März 2018 den passenden Reiseführer von DuMont direkt zu gewinnen. Die Verlosung finden Sie hier.
Weitere Informationen rund um die Kanalinseln gibt es beispielsweise unter www.kanalinsel.at.

Red.: LLL/SR
Foto: pixabay

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